Familientour

Vom Nürnbergerland zum Vorland der Frankenalb

Eine recht abwechslungsreiche Strecke im hügeligen Land, die teils im Wald, teils an Feldern und Wiesen vorbeiführt. Kleinere Steigungen und Gefällstrecken sind gleichmäßig verteilt. Die Strecke verläuft überwiegend auf Waldwegen, Feldwegen und kleinen Sträßchen. Lediglich kurz vor und nach Schnaittach sind jeweils ein bis zwei Kilometer auf stärker befahrener Straße zurückzulegen.

Vom Nürnbergland zum Vorland der Frankenalb

Touristik-Info
  • Start:
    Bahnhof Lauf a. d. Pegnitz der Strecke Nürnberg-Schwandorf bzw. Nürnberg-Bayreuth. Parkmöglichkeiten am Bahnhof und an mehreren größeren Parkplätzen am Stadtrand.
  • Verpflegung:
    Lauf, Heroldsberg, Beerbach, Neunhof, Bullach, Großbellhofen, Schnaittach, Wolfshöhe, Dehnberg.
  • Schwimmen:
    Freibad und Hallenbad in Lauf, Schlossbad Heroldsberg, Freibad Schnaittach.
  • Info´s:
    Verkehrsverein Lauf a. d. Pegnitz, 09123/ 184-113, Verkehrsverein Schnaittach, Tel. 09153/ 409121 Fax. 409170, Touristinfo Hersbruck
Beschreibung

Wir wenden uns vom Bahnhof Lauf hinunter zur Bundesstraße Richtung Nürnberg, fahren diese ein paar hundert Meter nach rechts entlang und biegen dann von der ersten Straße, die wieder nach oben zur Eisenbahnbrücke führt, der Rudolfshöferstraße, gleich nach der Brücke in die Galgenbühlstraße ein. Wir kommen an einem Altenheim vorbei und gelangen durch eine Einbahnstraße hinunter auf eine stadtauswärts führende Straße. Diese benutzen wir ein kurzes Stück, indem wir an dem links unterhalb liegenden Freibad noch vorbeifahren.

Am Ende des Badegeländes biegen wir nach links in das Tal ein und fahren noch vor Erreichen des dem Freibad vorgelagerten Sees einen kleinen Waldweg bergauf. Dieser nur anfangs noch befahrbare schmale Waldweg erreicht nach etwas 200 m ein kleines Sträßchen, dem wir nach links bergauf folgen und zwischen den Sportplätzen und der Verwaltungsschule durchfahren. Der Weg, der auch mit dem orangenen Radfahrerschild des Radweges Nr 1 gezeichnet ist, führt uns nun in den Wald. Beim Waldparkplatz nehmen wir den unteren über den Parkplatz führenden Weg, fahren einen kurzen Berg hoch, dann einen Kilometer etwa geradeaus.

Bei dem ersten breiteren Waldweg, der nach rechts abzweigt, verlassen wir für eine Zeit den markierten Radweg 1 nach rechts und fahren in gerader Richtung bergauf. Nach ein bis zwei Kilometern etwa erreichen wir nach einer Linkskurve einen Querweg mit einer Schutzhütte, dem wir wieder nach rechts folgen, bis wir nach einem kurzen Anstieg auf einen weiteren breiten Querweg stoßen. Hier fahren wir nach links und sind nun auf dem Verbindungssträßchen Lauf-Heroldsberg, das nach einiger Zeit in ein Teersträßchen übergeht.

Auf diesem können wir eine schöne Abfahrt genießen und erreichen kurz danach die Fahrstraße Behringersdorf-Günthersbühl, die wir überqueren. Wir fahren auf der anderen Seite immer geradeaus auf dem Sträßchen und erreichen nach etwa zwei Kilometern nach einer Rechtskurve und dem Überqueren eines Bachtales das Waldende. Vor uns liegen nun die Schnellstraße und die ersten Häuser von Heroldsberg. In Heroldsberg haben wir Anschluss an die Bahnlinie Nürnberg/Nord - Gräfenberg.

Wir fahren gleich nach verlassen des Waldes nach rechts in das Sandsträßchen, das uns fast bis zur Schnellstraße hoch und dann etwas unterhalb dieser Ortsumgehung entlang führt. Nachdem unser Sandweg nach rechts zum Wald abbiegt (und dort endet), schieben wir neben der Schnellstraße geradeaus ein schotteriges Sträßchen runde hundert Meter bergauf und gelangen am Wald zu einem aus Heroldsbach herausführenden Weg mit Fahrradwegweisern. Diesem Weg folgen wir nach rechts, er ist zunächst mit dem Radwanderschild 9 ausgezeichnet.

Von hier haben wir einen schöner Blick auf das am gegenüberliegenden Berg liegende Dorf Kalchreuth, das Albrecht Dürer mehrmals gemalt hat. Wir biegen dann mit unserem breiteren Weg nach links ab, während der Radweg Nr.9 und auch der Wanderweg mit dem grünen Strich geradeaus weiter gehen. So gelangen wir aus dem Wald und danach auf einem kurzzeitig schlechten Wegstück nach Kleingeschaidt.

Der kleine Weiler Johannisthal mit dem Wasserturm bleibt dabei rechts in einiger Entfernung liegen. In Kleingeschaidt nehmen wir gleich den ersten Weg nach rechts und gelangen auf dieser Abkürzung auf die aus Kalchreuth herüberführende Straße. Wir folgen ihr nach rechts. Von unserer Panoramastraße genießen wir einen schönen Blick auf die Südhänge der Fränkischen Schweiz um Gräfenberg bis zu den weit vor uns liegenden Erhebungen um die Schermshöhe und Burg Hohenstein. Auf dem Berg direkt vor uns sieht man bereits Tauchersreuth liegen, doch bevor wir es erreichen, wenden wir uns nach etwa einem Kilometer nach links auf das kleine Sträßchen nach Beerbach.

Dort fahren wir bergab, biegen nach rechts in die Beerbacher Hauptstraße und fahren auf ihr geradewegs aus aus dem Dorf, überqueren am Ortsrand die von Tauchersreuth herabführende Straße und fahren weiter geradeaus einen Feldweg Richtung Wald. Kurz vor dem Wald führt uns unser Weg in einen Bogen auf die außerhalb des Dorfes liegende Kirche zu. Bevor wir sie noch erreichen, biegen wir nach Überquerung eines Baches nach rechts ab und fahren einen kleinen Berg hinauf. Oben liegt ein alter Ruhestein, den wir zur Rast nützen können, vielleicht gehen wir von hier ein paar Schritte hinab zur Nikolausquelle oder zur sehenswerten Kirche.

Wir fahren dann unseren kleinen Weg weiter und sehen vor uns schon die Kirchturmspitze von Neunhof, das wir bald erreichen. Wir biegen gleich am Ortsbeginn nach links ab, folgen dem Wegweiser "Bullach" und fahren die kleine "Eckenhaider Straße" bergauf. Von hier bis zum Waldrand haben wir eine längere Steigung vor uns, bis wir dann in den Wald gelangen und hinter dem Wald nach Bullach hinunterfahren. In Bullach fahren wir nach rechts fast ganz durch das Dorf rund 300 m und biegen dann nach links in die "Obere Eisenstraße" ein, die auch durch ein großes Radwegschild bezeichnet ist. Dieser Weg führt uns im und am Rande des Waldes weiter auf einem asphaltierten neu angelegten Radweg. Dort, wo dieser nach rechts aus dem Wald biegt und bergauf Richtung Lauf weiterführt, fahren wir den nun nicht mehr asphaltierten Waldweg geradeaus weiter, folgen dabei der Wandermarkierung mit dem blauen Andreaskreuz.

Eine beträchtliche Abkürzung ist möglich, wenn man dem bezeichneten Radweg über Simonshofen und Kuhnhof direkt nach Lauf folgt. Bei der Kreuzung der Forstwege fahren wir nach links am Hauptweg weiter zum Waldende (den Wanderweg verlassend) und dann auf einem geteertem Sträßchen nach Laipersdorf, das von Hopfengärten umgeben ist. Auf die von Herpersdorf heraufkommenden Straße biegen wir am Ortsanfang nach rechts und fahren weiter bis Untersdorf. Von hier führt uns ein Straßenbegleitender Weg bis Großbellhofen. Kurz vor Ortsbeginn können wir, an Sandgruben vorbei, einen ausgeschilderten Abkürzungsweg nehmen und kommen auf ihm hinter der Wolfshöhe später wieder auf den Hauptweg.

Wir haben nun bis Schnaittach eine relativ viel befahrene Straße vor uns, doch können wir einen der beiden Kilometer, die uns noch von Schnaittach trennen, auf der Straße vermeiden, indem wir kurz vor dem Ortsende von Großbellhofen auf einem Feldweg (Sonnenstraße) in das Neubaugebiet einbiegen und uns dann nach links Richtung Kleinbellhofen bewegen. Von dem kleinen Ort führt wieder ein Weg hinaus auf die Hauptstraße, die wir bei der futuristisch anmutenden Tunnelröhre des Autobahnneubaus erreichen. Wir fahren durch diese und durch das alte Autobahntunnel und kommen entlang einer schönen Allee am Kalvarienberg hinunter nach Schnaittach.
Ein paar hundert Meter unterhalb liegt eine Berggaststätte mit Biergarten, von der man eine schöne Aussicht ins Tal hat. Man erreicht sie mit dem Rad vom Parkplatz unterhalb der Festung aus auf einem kleinen Sträßchen.

Wenn wir auf eine Ortsbesichtigung in Schnaittach keinen Wert legen, können wir gleich am Ende des Kalvarienbergs nach rechts Richtung Neunkirchen/Lauf in die Badstraße einbiegen. Ansonsten fahren wir durch das Stadttor in die Stadt und wenden uns unten nach rechts zur Nürnberger Straße. Auf der viel befahrenen Straße müssen wir etwa einen Kilometer bergauf fahren und gelangen zu der weithin sichtbaren Brauerei Wolfshöhe am Wald. Hinter den Brauereigebäuden biegen wir nach rechts ab und fahren unter die Autobahn hindurch.

Unser Weg führt nun immer geradeaus über einen kleinen Hügel, dann immer der orangefarbenen Radwegmarkierung nach. Nachdem die Abkürzungsstrecke von Großbellhofen eingemündet ist, kommen wir an einem größeren Fischweiher vorbei. Gleich danach verlassen wir den Wald und sehen vor uns das Dorf Höflas und gleich rechts daneben das Kirchdorf Dehnberg auf einem Bergrücken liegen.
Wir können hier eine recht friedliche Stimmung zwischen kleinen Teichen, dem Wald und den zu den Dörfern hin sanft ansteigenden Wiesen genießen. Wir fahren dann hinauf nach Höflas und wenden uns oben nach rechts ins gleich anschließende Dehnberg.

Wir kommen vorbei am Bauernhaus, dass das Dehnberger Hoftheater beherbergt, und fahren an der folgenden Kreuzung kurz nach links, dann gleich nach wieder nach rechts, dem Wegweiser Egelsee nach. Das Sträßchen leitet uns hinaus auf die von Simonshofen nach Lauf führende größere Straße. Wir folgen ihr nach links, bis zu dem einen Kilometer entfernt liegenden Dorf Kuhnhof und haben von da aus einen fast durchgehenden Radweg mit einer flotten Abfahrt hinunter nach Lauf. Nach der Überquerung der Bahngeleise wenden wir uns von der Brücke aus nach rechts zum nahen Bahnhof.